Das frühe Vorbild der Eltern
Donnerstag 11. Juni 2009 von htm
Online-Kommentar zu: „Alkohol in der Puppenküche“ in der Wirtschafts Woche am 10.6.09
Kontrabass:
Den Artikel finde ich ziemlich gut. Er ist immerhin nachdenklich und sieht bei Eltern schon früh eine Verantwortung. Wenn die Kinder in der Pubertät sind, ist es meistens zu spät, weil dann die Peer-Group massgebend wird. Aber auch da können die Eltern schon früher steuern, zu welcher Gruppe ihr Kind geht. Eine Möglichkeit ist, die Kinder in eine Jugendorganisation zu schicken, die ethische Grundlagen hat und deren Leiter man persönlich kennenlernen sollte.
Der Kommentar von AJ ist die übliche Entschuldigungsmasche. Der eigene Konsum wird verharmlost. Alkoholkultur ist eine Scheinkultur, die für Millionen von Menschen Verderben brachte und bringt und die ganze Bevölkerung in Geiselhaft nimmt, d.h. ihre Lebensqualität schmälert und zur Bezahlung der Sozialkosten in ungeahnter Höhe zwingt. Die USA haben einen weit geringeren pro Kopf-Verbrauch als Deutschland und damit auch weniger Schäden. Dass Alkohol bei uns die Droge Nr. 1 ist, hat mit der Intelligenz und Einsicht der Bevölkerung, mit der Käuflichkeit von Regierungen zu tun, die Angst um Wählerstimmen haben und mit der Macht der Alkohol- und Werbeindustrie, die Regierungen und z.B. Sportverbände mit ihrem Sponsoring erpressen können.
Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 11. Juni 2009 um 09:58 und abgelegt unter Alkoholindustrie, Allgemein, Internationales, Jugend, Konsumhaltung, Leserbriefe, Politik, Verhaltens-Präv.. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.